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BTB.

Ratgeber · Stand 01. Oktober 2026

Grundstück erschließen in Berlin: Ablauf und Kostenbestandteile

Bei der Grundstückserschließung wird ein Grundstück an Trinkwasser, Abwasser, Strom und Telekommunikation – gegebenenfalls auch Gas oder Fernwärme – angeschlossen. Die Kosten setzen sich aus den Anschlussleistungen der Versorger und den Tiefbauarbeiten auf dem Grundstück zusammen. Beides hängt stark von Leitungslängen, Lage und vorhandener Infrastruktur ab.

Wer ist beteiligt?

Die Hausanschlüsse beantragen Sie bei den jeweiligen Netzbetreibern und Versorgern – in Berlin unter anderem bei den Berliner Wasserbetrieben (Trinkwasser und Abwasser) und beim Stromnetzbetreiber. Für Telekommunikation, Gas oder Fernwärme sind eigene Anbieter zuständig. Die Leitungsgräben auf dem Grundstück und die Verlegung bis zum Übergabepunkt übernimmt häufig ein Tiefbaubetrieb.

Kostenbestandteile

  • Anschlussentgelte und Baukostenzuschüsse der Versorger (nach deren Preisblättern)
  • Tiefbau auf dem Grundstück: Gräben, Leitungsverlegung, Verfüllung
  • Oberflächen wiederherstellen (z. B. Pflaster, Rasen)
  • Gegebenenfalls Hebeanlage oder Regenwasserbewirtschaftung
  • Planung und Abstimmung, falls erforderlich

Typischer Ablauf

  • Bedarf klären: welche Medien, welche Leistung
  • Anträge bei den Versorgern stellen und Angebote einholen
  • Leitungstrassen auf dem Grundstück festlegen
  • Tiefbau koordinieren – idealerweise mehrere Medien in einem Graben
  • Anschlüsse herstellen lassen, Oberflächen schließen

Grenzen dieses Artikels

Konkrete Preise legen die Versorger in ihren aktuellen Preisblättern fest; Erschließungsbeiträge der öffentlichen Erschließung sind ein eigenes Thema. Prüfen Sie die Angaben der Versorger direkt.

Quellen: Berliner Wasserbetriebe · Stromnetz Berlin · Stand: 01. Oktober 2026